Vereinszeitschrift „Der Märker“

Im „Märker“ finden Mitglieder wichtige Termine und Berichte über interessante Fahrten, Veranstaltungen und andere Ereignisse. Auch die Übersicht, wer wann Aufsichts- oder Ordnungsdienst hat, befindet sich im „Märker“.

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Auszug aus dem aktuellen „Märker“, Ausgabe 1/2019.


Vorwort

Liebe Märkerinnen und Märker!

Jedes Jahr bringt Veränderungen, und auch in unserem Verein ist immer einiges in Bewegung und entwickelt sich. Seit 2012 haben wir jedes Jahr versucht die Ruderausbildung weiter zu optimieren. Es gab personelle, organisatorische und inhaltliche Veränderungen. Wir haben einen Ausbildungsplan erarbeitet und unsere Ruderkurse wurden vom Deutschen Ruderverband mit dem Gütesiegel „Gesundheitssport Rudern / Geprüftes Kursangebot“ ausgezeichnet. Wir sind dank guter Organisation und der großen Unterstützung vieler Mitglieder in der Lage teilnehmerstarke Ruderkurse durchzuführen.

In den letzten Jahren müssen wir aber auch ein sich veränderndes Freizeitverhalten beobachten. Die Präsenz bei den Ruderkursen – besonders 2018 – war bei den meisten Teilnehmern sehr unregelmäßig, so dass es schwer möglich war, den Ausbildungsplan zu realisieren. Am Ende des siebenwöchigen Kurses, an dem viele Übungsleiter und Helfer im Einsatz gewesen sind, fiel die Bilanz im Anblick unseres Aufwands ziemlich mager aus. Das Ruderwarteteam, einige Übungsleiter und ich haben daraufhin die Situation analysiert und Konsequenzen gezogen. Als Ergebnis wurde beschlossen, statt eines mehrwöchigen Ruderkurses mit einem Termin pro Woche 2019 erstmals einen Kompakt-Ruderkurs für Erwachsene an einem Wochenende anzubieten. Diejenigen Teilnehmer, die im Anschluss weiter rudern lernen möchten, müssen künftig Mitglied unseres Vereins werden – zumindest für drei Monate. Mit dieser Regelung wollen wir erreichen, dass nur ernsthaft am Rudern Interessierte weiter von uns ausgebildet werden. Die Vorteile wären überschaubare Gruppen, die besser betreut werden können und ein geringerer Aufwand. Wir wagen also 2019 diesen Versuch und hoffen dabei weiter auf eure Unterstützung bei der Ruderausbildung!

Herzlichst,
Petra H-W.


Weihnachtsvorbereitungen im Clubraum

Alle Jahre wieder finden sich die üblichen Verdächtigen zum Schmücken des Clubraums zusammen. Am Samstagvormittag vor dem 1. Advent traf man sich im Bootshaus. Der Weihnachtsbaum wurde von Manne aufgestellt und mit den Lichterketten versehen. Oh! Der Baum ist ja dieses Jahr deutlich größer und muss nicht auf eine Bierkiste gestellt werden. Zwischendurch mal eine Fachfrage (natürlich von Wulf): Wer kennt außer Pitti eigentlich noch den Begriff „Einhutschen“?

Jetzt ging’s aber los: Anbringen der Fensterbilder, dekorieren der Fensterbänke, Schmücken des Baumes, Verzieren des Tresens mit artfremden Dingen und Suchen von freien Stellen im Raum zum Abstellen und Aufhängen der vielen Dinge aus Pittis Schatzkisten. Pauline, Pitti und Wulf waren nicht zu bremsen. Ob mit oder ohne Baumspitze wurde dieses Jahr nur ganz kurz andiskutiert. Der vergoldete Märkische Adler (oder ist es doch ein Weihnachtsengel?) kam wieder auf die Spitze.

Werkelte da nicht noch eine weitere Gruppe fleißig im Raum? Richtig. Still hantierten in der Jugendecke Jakob M., Kilian W. und Sylvia mit Mehl, Kakaopulver, Zimt, Teigrolle, Förmchen, Zuckerguss, Pinsel und Liebensperlen. Zwischendurch rannte immer mal einer/eine mit dem Ausruf „Heiß!“ und einem Blech in der Hand von der Küche auf die Terrasse. Das Ergebnis waren die leckeren Weihnachtsplätzchen, die ihr beim Adventskaffee bewundern und kosten konntet. Danke an alle Helfer. Hat wieder Spaß gemacht.

Wulf


Düsterförde – 15. bis 16. September 2018

Seit ein paar Jahren findet im September eine Märker-Wanderfahrt statt, bei der gezielt auch Ruderanfänger angesprochen und zur Mitfahrt motiviert werden. Ausgangspunkt ist dabei der Ferienpark am Wangnitzsee auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks am östlichen Ufer des Sees. Hier haben mehrere Vereine ein oder auch mehrere Boote in einer Lagerhalle ausgelagert, um die schöne mecklenburgische Natur auch ohne aufwendigen Bootstransport erkunden zu können. Der MR hat hier zurzeit einen Vierer zu liegen, ein weiterer wird demnächst dorthin verlagert. Praktischer Weise gibt es auf dem Gelände auch eine kleine Pension und ein Restaurant, es kann aber auch gezeltet werden. Einem spontanen Wochenendausflug steht also nichts im Wege.

Ich erfuhr von Petra etwa eine Woche vor Fahrtbeginn, dass ein Teilnehmer aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt hatte. Schnell sagte ich zu und ergatterte somit den letzten von 10 Bootsplätzen. Mit dabei waren Odile, Petra P., Heidi, Petra HW, Eberhard, Achim, Andreas, Dirk-H., Karsten und ich. Die Anreise nach Düsterförde erfolgte am 15.9.2018 in Fahrgemeinschaften. Karsten holte mich nur wenige Schritte von der Haustür entfernt ab. Welch Luxus am frühen Morgen! Mit Kaffee to go und allem Krimskrams, den man so für eine Wochenendfahrt braucht, fuhren wir entspannt Richtung Wangnitzsee. Lediglich zum Auffüllen der Geldbörse gab es extra für mich einen Zwischenstopp in Fürstenberg. Doch dann waren wir schnell im Ferienpark angekommen.

Nach kurzer Wartezeit auf andere Fahrtenteilnehmer ging dann alles ganz schnell. Zimmer beziehen, Boote zu Wasser und los. Als Ziel war von Eberhard der Fischer in Wesenberg ausgewählt worden. Wir ruderten vom Wangnitzsee die Havel aufwärts Richtung Ahrensberg, schnell passierten wir Kilometer 77 und die einzig noch erhaltene Hausbrücke Norddeutschlands. Weiter ging es dann zunächst die Havel verlassend bis in den hintersten Zipfel des Drewensees und anschließend zurück zur Havel. Nun war es bis zur Schleuse Wesenberg und dem Woblitzsee nicht mehr weit. Hier legten wir beim Fischer in Wesenberg an und ließen es uns schmecken. Zurück ging es dann ohne Umwege nach Düsterförde, denn hier wartete schon ein reichlich belegter Grill auf uns. Sehr lecker! Anschließend machten wir es uns noch gemeinsam in der „Pension“ gemütlich, bis die Auswertigen, denn nur Dirk, Andreas und ich nächtigten im Ferienpark, sich in ihre Unterkunft in Fürstenbeg begaben.

Am Sonntag ruderten wir nach reichlichem Frühstück havelabwärts über den Großen Priepertsee, Ellenbogensee, Ziernsee und Menowsee bis zur Schleuse Steinhavel. Auf dem Rückweg legten wir dann am Biwakplatz an und schlenderten nach einem etwas komplizierterem Herausnehmen eines der beiden Boote gemütlich zum Gasthaus Haveleck. Dieses befindet sich allerdings nicht in unmittelbarer Nähe der Havel. Aber Essen und Getränke schmeckten prima!

Auch heute verlief der Rückweg ohne größere Umwege. In Düsterförde angekommen wurden die Boote schnell gesäubert und in der Lagerhalle verstaut. Bevor wir dann in unseren Fahrgemeinschaften wieder nach Berlin fuhren, hatten wir noch Zeit für ein abschließendes kühles Blondes. Alles in allem ein schönes Wochenende, das man wiederholen sollte. Für Petra P. und Heidi war es die allererste Wanderfahrt. Vielen Dank an Eberhard fürs Organisieren.

Angela