Vereinszeitschrift „Der Märker“

Im „Märker“ finden Mitglieder wichtige Termine und Berichte über interessante Fahrten, Veranstaltungen und andere Ereignisse. Auch die Übersicht, wer wann Aufsichts- oder Ordnungsdienst hat, befindet sich im „Märker“.

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Auszug aus dem aktuellen „Märker“, Ausgabe 1/2018.


Vorwort

Liebe Märkerinnen und Märker!

Ein besonders ereignisreiches Vereinsjahr steht an. Wir können uns auf ein neues Boot freuen! Voraussichtlich zum Anrudern wird der neue Fünfer (5x+) geliefert, den wir dann festlich taufen können. Ein Name, der an die Tradition unseres Vereins anknüpft, ist bereits von Dominik Draheim gefunden worden (siehe hierzu S. 30 – 32). Da wir in der Halle Platz schaffen müssen, werden wir die „Stralau“ nach Düsterförde in den Ferienpark am Wangnitzsee verlagern, wo auch schon der „Oberbürgermister Kirschner“ auf märkische Ruderer wartet.

Bevor die „Stralau“ ihren Standort wechselt, wird sie noch einmal runderneuert. Unser geschätzter Bootswart Bernd Schulz wird hierzu ein letztes Mal im Rahmen seines Amtes diese Arbeit übernehmen. Leider wird er sich aus gesundheitlichen Gründen bei der Jahreshauptversammlung am 10. Februar nicht wieder zur Wahl stellen. Diese gravierende Lücke im Vorstand gilt es 2018 zu schließen, denn nur mit einem stets instand gehaltenen Bootspark können wir unseren Rudersport ohne Einschränkungen betreiben. Wer sich bei der Bootswartung im Rahmen seiner Möglichkeiten engagieren kann, melde sich bitte bei mir, denn wir wollen ein Bootswarteteam bilden.

Freuen können wir uns am 20. Mai auch auf ein großes Fest, denn wir veranstalten zum dritten Mal unseren „Pfingstbock mit Live-Musik“. Da wir Märker nicht nur unsere eigenen Gäste, sondern auch die Gastgeber sind, bereitet das Fest natürlich auch Aufwand. Wenn sich möglichst viele bei der Vorbereitung und Betreuung engagieren und mithelfen, dann verteilt sich die Arbeit auf viele Schultern und alle haben etwas vom Fest. Also seid dabei!

Herzlichst
Petra Hildebrand-Wanner


Knoten schlagen, leicht gemacht

Zum Rudersport gehört auch das sichere Festmachen der Boote, dass an fremden Stegen und Anlegestellen manchmal nicht einfach ist. Wer gut Knoten schlagen kann, ist dabei klar im Vorteil. Gute Knoten halten fest und lassen sich leicht wieder lösen, selbst dann, wenn sie nass geworden sind.

Am Sonntag, den 21. Januar wollen wir uns um 16 Uhr im Clubraum treffen und die Geheimnisse des Palsteks, einfachen Schotsteks, Achter- und Kreuzknotens lüften. Die Seile zum Üben werden bereitgestellt. Knoten werden in der Seemannssprache übrigens nicht geknüpft, sondern geschlagen. Wer sich schon vorher informieren möchte, erhält Tipps auf der auch sonst sehr empfehlenswerten Webseite des Ruderverbandes Schleswig-Holstein.

Ganz prima ist auch „Die Knotenbox“, die beim Moses-Verlag für 13,95 € erhältlich ist (Art.-Nr. 4006). In der Form eines Kartenspiels werden 50 Knoten-Klassiker für Freizeit, Sport und Alltag erklärt. Da zum Knotenschlagen auch Seemannsgarn und Seemannslieder passen, wollen wir den Nachmittag/Abend noch gemütlich ausklingen lassen. Wer mag, kann zu diesem Zweck gerne auch noch etwas Leckeres beisteuern.

Petra HW


Wochenendfahrt nach Düsterförde Herbst 2017

Am Samstagmorgen reisten wir in Fahrgemeinschaften in Düsterförde an und wurden von Axel, Alexander und Andreas, die schon eine Nacht auf dem Campingplatz verbracht hatten, in Empfang genommen. Zu ihnen gesellte sich noch Jeanette, die auch ihr Zelt aufbaute. Alle anderen bezogen wie immer die Zimmer des Ferienparkes. Danach wurden die Boote ruderfertig gemacht, aber wir mussten uns noch eine Weile gedulden, denn der See war mit einer dicken Nebelschicht bedeckt.

Über den Wangnitzsee, den Großen Priepertsee und den Ellbogensee ging es zur Schleuse in Strasen, wobei uns sehr viele Motorboote überholten. Wir mussten uns in die lange Schlange einreihen. Während des Wartens schauten wir einer Rettungsaktion eines Rettungshubschraubers zu, beschlossen aber dann doch, eine andere Route zu nehmen, denn es nahte auch die Mittagspause des Schleusenwartes.

Wir ruderten über Ellbogensee und Zirnsee bis nach Steinförde und kehrten in das Gasthaus Haveleck ein. Die „freundliche“ Bedienung versorgte uns mit Suppe, Kuchen und Getränken, so dass wir gestärkt unseren Rückweg antreten konnten. Den Abend ließen wir mit einem Grillbuffet ausklingen.

Am Sonntagmorgen konnten wir, diesmal ohne Nebel, unsere 30 km Tour starten. Vom Wangnitzsee über die Havel, vorbei an Ahrensberg, durch die Schleuse Wesenberg ruderten wir bis ans Ende des Woblitzsees. Zur Mittagspause kehrten wir beim Fischer in Wesenberg ein und konnten uns bei einem reichhaltigen Fischangebot verköstigen. Die von mir erstandene große Lachsforelle überstand den nichtgekühlten Transport bestens bis nach Hause. Wir genossen die warmen Sonnenstrahlen und ruderten zurück nach Düsterförde. Dort wurden die Ruderboote gründlich gereinigt, bei einem kleinen Umtrunk verabschiedeten wir uns von der kurzen Wochenendtour. Vielen Dank dass ich noch kurzfristig zur Ruderfahrt eingeladen wurde.

Elisabeth