Wanderfahrten

Der Märkische Ruderverein ist ein Wanderruderverein. Bei uns geht es nicht um Regatten, sondern um Ausdauer und das Genießen der Natur über lange Strecken vom Ruderboot aus. Regelmäßig finden daher Wanderfahrten, also Fahrten über mehrere Tage, statt. Gerade im Winterhalbjahr gibt es auch Fahrten ohne Ruderboot – dann wird z.B. gewandert oder Rad gefahren.


Aktuelle Fahrten

Der „Lange Trödel“, ein Teil des Finowkanals, Ketzin, Lehnin oder Werder, der Ammersee oder der Cher in Frankreich – das waren Ziele von Wanderfahrten im Märkischen Ruderverein im Sommer 2017. Wohin es die Märker 2018 verschlägt, wird derzeit noch erörtert, hier aber rechtzeitig eingetragen.


Wanderrudern – Tradition im Märkischen Ruderverein

Als Richard Nordhausen 1901 den Märkischen Ruderverein ins Leben rief, tat der Schriftsteller und Dichter dies, weil er die Wanderruderei der breiten Bevölkerung zugänglich machen wollte. Nordhausen war ein begeisterter Ruderer, für den es fast nichts schöneres gab als seine Märkische Heimat Sonntag für Sonntag mit dem Ruderboot zu erkunden. Nordhausens Idee hatte Erfolg: Im Jahr 1906 zählte der Verein über 750 Mitglieder, 1905 wurden über 100.000 Km gerudert. Mit der Zeit verließen einige Mitglieder den Märkischen Ruderverein, um weitere Vereine, die vllt etwas anders ausgerichtet waren, zu gründen, sodass man durchaus sagen kann, dass der Märkische Ruderverein die Intensität des (Wander-)Ruderns in Berlin und Umgebung maßgeblich gefördert hat.